Weißdorn

 

Der WeißdWeißdorn Früchteorn ist ein mittlerweile sehr selten gewordener Strauch, daher ist man oft auf Kultursträucher angewiesen. Er hat weiße Blüten und fällt im Herbst durch seine roten Beeren auf.

Verwendet werden sowohl Blüten als auch Beeren. Sie werden in der Sonne getrocknet. Die Wirkstoffe verflüchtigen sich, daher darf man sie jährlich neu sammeln. Früher nagelte man so viele Zweige in den Stall, wie sich dort Kühe befanden. Weißdorn wurde auch gegen Vampire und Gespenster gepflanzt und bei Schutzritualen verwendet.

Er wird bei Bluthochdruck verwendet, da er gefäßerweiternd wirkt. In der TCM wird er Leber, Lunge, Milz, Magen, Herz und Niere zugeordnet. Die Früchte sind thermisch warm, die Blüten kühl. Weißdorn-Beeren tonisieren das Herz-Qi und nähren Nieren und Herz-Yin. Sie wirken Stagnation im mittleren Erwärmer und im Blut entgegen.

Verwendet wird Weißdorn vornehmlich als Tee, es können aber auch Tinkturen zubereitet werden und es gibt auch Likör. In der Ayurveda verwendet man ein speziell zubereitetes Weißdornwasser als Herztonikum und bei Bauchweh. Die positive Wirkung auf Herz und Gefäße ist in der chinesischen wie in der traditionellen europäischen Medizin gleichermaßen beschrieben. Die Blüten sollen zusätzlich den Geist beruhigen, sowie den inneren Wind. Blüten wie Beeren wirken sich positiv auf Ablagerungen in den Gefäßen aus.

Alles in allem ein schöner Strauch, der sowohl eine Zierde im Garten darstellt als auch gute Dienste in der Hausapotheke leisten kann. Die Beeren die der Mensch nicht braucht, über diese freuen sich die Vögel als nettes Zusatzfutter in Herbst und Winter. Das sollte doch Grund genug sein, diesen in schönen Strauch in heimischen Gärten und an Waldrändern wieder mehr heimisch zu machen, oder?

 

Weißdorn, Heilpflanzen, Früchte

 

 

 

Wirtschaft-en

Was ist mit unserer Wirtschaft los?

Warum wird in unserem Geld eigentlich immer höher bewertet als die Gegenleistung? Wer zahlt ist der Kunde und der Kunde bestimmt, denn seine (die Geldleistung) ist offenbar mehr wert als die materielle (Produkt) oder Dienst-Leistung.

Warum ist das so?

Heutzutage, in der Dumping-Gesellschaft ist es doch oft sogar genau umgekehrt. Dumping-Preise, Arbeit zu Sklaven-Löhnen, sind doch durchaus bekannte Phänomene… Prinzipiell ist der Kunde ja nur deshalb bereit für eine (Sach- oder Dienst-)Leistung zu bezahlen weil er sie erstens braucht und zweitens selbst nicht erbringen kann oder will. Wo liegt also die Logik? Natürlich muß auch die Qualität der Leistung stimmen, was sie auch nicht immer tut. Doch auch in diesem Fall ist das Risiko für den Käufer geringer, denn es ist wesentlich leichter Geld zurückzuerstatten als eine erbrachte Leistung zurückzuverlangen, was oft sogar völlig unmöglich ist.

Es scheint mir eine gesellschaftliche Konvention zu sein, sonst nichts.

Wirtschaft = Leistung und Gegenleistung werden getauscht. Eigentlich sollte doch die Wertschöpfung auf Seite des Leistungserbringers liegen, oder?

Geld wird einfach generell höher bewertet als alles andere. Der einzige Sektor wo es fallweise anders ist, ist der Superluxus. Dort ist das Gut noch hochgeschätzt. Allerdings nicht um seiner selbst willen, sondern vor allem wegen des Status und Prestige, die es auf seinen Besitzer überträgt.

Somit lautet die Rangordnung:

  1. Prestige
  2. Geld

Was kann man tun? Das liegt an einem selbst. Ich für meinen Teil habe mich entschlossen, dies für mich genauer zu hinterfragen. Das bedeutet bewusst zu kaufen, zu kaufen was ich benötige, dabei aber auf Qualität und Regionalität zu achten. Es ist eine Frage der eigenen Wertigkeiten und Prioritäten. Wenn man auf das altbekannte Beispiel der Lebensmittel zurückgeht, so kaufe ich lieber nur die Menge die ich brauche auf dem Markt und bezahle dafür einen fairen Preis, als um dasselbe Geld im Supermarkt zwangsweise eine größere Menge zu kaufen, die ich ohnehin nicht benötige. Das spart Transport und Müll. Es ist auch nicht notwendigerweise die Quelle. Mein lokaler Supermarkt bietet die Produkte der Bauern in der Umgebung ebenfalls an. Ich habe also die Wahl. Und das gilt in vielen Bereichen. Meist ist unsere Freiheit größer als wir glauben. (mehr zum Thema Freiheit hier)

Mein Eindruck ist: Es gibt Ansätze bei Einzelnen, die ihre Prioritäten anders setzen, aber die gesellschaftliche Tendenz scheint mir doch recht klar zu sein. So weit ein paar Gedanken zum Nach- oder Überdenken…

Märchenstunde und Raunächte

Raunächte – Märchenzeit

Offener Abend bei be begeistert!

Mittwoch, 10.12. 17.30-ca. 19 Uhr. Anmeldung bis 3.12. erbeten unter hallo@ettrich.at oder 0699/10435998.

Es ist ein schöner Brauch sich um die Weihnachtszeit drinnen zurückzuziehen, Geschichten zu erzählen und alte Traditionen zu pflegen. Daher wollen wir uns hier mit Märchen und Geschichten einmal näher auseinandersetzen und die Motive, die sich hinter den Fabeln, Sagen und Geschichten verbergen einmal etwas genauer zu beleuchten. Erst lesen wir die eine oder andere Geschichte/Märchen, dann sehen wir uns deren Bedeutung etwas genauer an.

Seit jeher wird neben der Adventzeit auch der Zeit zwischen Weihnachten und den heiligen drei Königen am 6. Jänner, den sogenannten Raunächten, besondere Bedeutung beigemessen. Aber was ist denn so außergewöhnlich an dieser Zeit? Wir werden uns mit der Bedeutung der Raunächte befassen, welche Traditionen, Geschichten und Rituale es für diese Zeit gibt. Gerade in den Alpenländern gibt es viele Brauchtümer, Traditionen und Rituale die die besondere Qualität dieser Zeit nützen und die Bewohner bestmöglich beschützen sollen.

Wir werden versuchen, das Geheimnis der Raunächte ein bisschen zu ergründen und einen Eindruck zu bekommen, was der Hintergrund der verschiedenen Rituale und Traditionen zu bedeuten hat.

Möchten Sie wieder einmal in die Welt der Märchen und Sagen hineinschnuppern oder erfahren wie und warum man in den Raunächten räuchert? Dann besuchen Sie uns zur Märchenstunde! Ich freue mich auf Ihren Besuch! Alle die einen gemütlichen Abend erleben wollen und eine Rückbesinnung auf den ruhigen Rückzug machen wollen, die uns im Winter immer wieder guttut. Zaubern wir ein bisschen fröhliche Ruhe in den vorweihnachtlichen Stress.

 

Mittwoch, 10.12. 17.30-ca. 19 Uhr. Anmeldung bis 3.12. erbeten unter hallo@ettrich.at oder 0699/10435998.