Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne

Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne

Schönheitswahn-Detos für die Frau von 0-99

Corinne Luca

 

Hast Du schon Problemzonen oder suchst Du noch Ideen?

Eine höchstamüsante Beschreibung der „Welt der Frauen von heute“. Die Autorin beschreibt sehr humorvoll womit Frau von heute sich auseinandersetzen sollte oder inwiefern es unvermeidlich ist, damit konfrontiert zu werden. Sie beschreibt aber auch mit einem Augenzwinkern und ironisch wie absurd dieses Frauenbild in vielerlei Hinsicht ist.

Besonders die Medien, speziell Frauenzeitschriften bekommen hier auch ihren Teil ab, doch auch die selbsternannten Weltverbesserer kommen nicht zu kurz. Dabei wird die Schilderung jedoch niemals bitter oder sarkastisch, sondern bleibt klar auf der humorvollen Seite und so bleibt das Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite erhalten. Beim Lesen kann man nicht umhin immer wieder zu lachen. Die Aufbereitung in einzelne Kapitel, welche sich jeweils einem eigenen Thema widmen ist hierbei ebenfalls hilfreich.

Corinne Luca hinterfragt hierbei nicht nur Schönheitsideale und Schönheitswahn, sondern auch Konsumgewohnheiten und die Vermittlung von Bedürfnissen durch die Medien. Sie schildert auch, wie Bedürfnisse geschaffen werden, indem neue Problemzonen erfunden werden und, vor allem über Frauenzeitschriften und Werbung verbreitet werden.

Hierbei bringt sie immer konkrete, humorvolle Beispiele, an denen sie die Geschäftemacherei auf humorvolle Weise kritisiert, aber auch zeigt wie wir alle darin mitspielen. Auch schildert sie Strategien, um einen Umgang damit zu finden. Es geht jedoch zu keinem Zeitpunkt um eine Moralpredigt oder Weltverbesserung. Es handelt sich tatsächlich um Unterhaltungsliteratur. Die Leserin wird zwar zum Nachdenken angeregt, aber das Denken wird ihr nicht abgenommen. Die neue Perspektive zu finden und neue Handlungsstrategien zu entwerfen bleibt der Leserin selbst überlassen.

Doch auch Männer werden nicht totgeschwiegen, alleine schon in dem Kapitel unter dem Titel „Warum dieses Buch gern ohne Männer auskommen würde, es aber doch nicht geht“.

 

Fazit:

Amüsante, kurzweilige Urlaubslektüre. Lachen inklusive.

Rezept des Monats: Kürbis-Chili

Kürbis-Chili

Der Herbst ist da, und damit auch die Erntezeit. Auf den Märkten sieht man überall Kürbisse in verschiedensten Schattierungen und Formen. Für das Kürbis-Chili verwende ich am liebsten Hokaido-Kürbis.

Hokaido Kürbis

Dann wird es wieder Zeit für mein Kürbis-Chili. Ich verwende nur Kürbis, aber wer möchte kann auch Faschiertes zusätzlich beifügen (je nach Geschmack von Schwein oder Rind).

Oben siehst Du alles was man dafür braucht.

 

 

Zutaten:

40 dag Kürbis, 1 Zwiebel, wer möchte eventuell ½ kg Rinder- oder gemischtes Faschiertes, 4 EL Olivenöl, 1 Dose rote Kidneybohnen, 1 Dose Maiskörner, etwas Tomatenmark, 2 EL Paprikapulver, ½ l Rindsuppe, 2 Chilischoten (oder 1-2 TL Chilipulver), 2 Knoblauchzehen, Salz, Cayennepfeffer, 1 TL Oregano, 1 EL Mehl oder Maizena.

 

Zubereitung:

Den Kürbis in Würfel schneiden (ich schneide ihn lieber relativ klein, damit er schneller durch ist, und zum Essen finde ich es auch angenehmer). Wenn man den Kürbis zu grob schneidet, verlängert sich die Kochzeit entsprechend.

Die Zwiebel schälen und klein schneiden. Öl erwärmen und die Zwiebel (eventuell mit Faschiertem) scharf anbraten. Bohnen und Mais abseihen, gut abtropfen lassen und zur Zwiebel geben. Kurz mitrösten.

TKürbis-Chiliomatenmark unterrühren, mit zerkleinerten Chilischoten, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Kürbiswürfel beifügen und etwas Suppe beifügen. Nicht gleich die ganze Suppe beifügen, denn  der Kürbis verliert Flüssigkeit. Paprikapulver unterrühren. Bei geringer Hitze circa 15 Minuten kochen. Bei Bedarf mit dem Rest der Suppe aufgießen. Nochmals 10-15 Minuten kochen.

Variante 1: Mehl oder Maizena mit 2 EL Wasser glattrühren, dem Gericht nach Bedarf beifügen.

Variante 2: Ich füge bei Bedarf lieber etwas kalte Butter zu um die Konsistenz zu optimieren, da es farblich schöner ist. Danach das Kürbis-Chili etwa 5 Minuten köcheln lassen. Danach sollte die Konsistenz nicht mehr suppenhaft, sondern eben ganz Chili sein.

Dazu mache ich gerne einen grünen Salat bzw. Vogerlsalat (wie bei uns in der Steiermark üblich natürlich mit Kernöl) und dazu passt gut ein Stück Brot. Es kann auch Fladenbrot sein.

Guten Appetit!