Rezept des Monats: Kürbis-Chili

Kürbis-Chili

Der Herbst ist da, und damit auch die Erntezeit. Auf den Märkten sieht man überall Kürbisse in verschiedensten Schattierungen und Formen. Für das Kürbis-Chili verwende ich am liebsten Hokaido-Kürbis.

Hokaido Kürbis

Dann wird es wieder Zeit für mein Kürbis-Chili. Ich verwende nur Kürbis, aber wer möchte kann auch Faschiertes zusätzlich beifügen (je nach Geschmack von Schwein oder Rind).

Oben siehst Du alles was man dafür braucht.

 

 

Zutaten:

40 dag Kürbis, 1 Zwiebel, wer möchte eventuell ½ kg Rinder- oder gemischtes Faschiertes, 4 EL Olivenöl, 1 Dose rote Kidneybohnen, 1 Dose Maiskörner, etwas Tomatenmark, 2 EL Paprikapulver, ½ l Rindsuppe, 2 Chilischoten (oder 1-2 TL Chilipulver), 2 Knoblauchzehen, Salz, Cayennepfeffer, 1 TL Oregano, 1 EL Mehl oder Maizena.

 

Zubereitung:

Den Kürbis in Würfel schneiden (ich schneide ihn lieber relativ klein, damit er schneller durch ist, und zum Essen finde ich es auch angenehmer). Wenn man den Kürbis zu grob schneidet, verlängert sich die Kochzeit entsprechend.

Die Zwiebel schälen und klein schneiden. Öl erwärmen und die Zwiebel (eventuell mit Faschiertem) scharf anbraten. Bohnen und Mais abseihen, gut abtropfen lassen und zur Zwiebel geben. Kurz mitrösten.

TKürbis-Chiliomatenmark unterrühren, mit zerkleinerten Chilischoten, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Kürbiswürfel beifügen und etwas Suppe beifügen. Nicht gleich die ganze Suppe beifügen, denn  der Kürbis verliert Flüssigkeit. Paprikapulver unterrühren. Bei geringer Hitze circa 15 Minuten kochen. Bei Bedarf mit dem Rest der Suppe aufgießen. Nochmals 10-15 Minuten kochen.

Variante 1: Mehl oder Maizena mit 2 EL Wasser glattrühren, dem Gericht nach Bedarf beifügen.

Variante 2: Ich füge bei Bedarf lieber etwas kalte Butter zu um die Konsistenz zu optimieren, da es farblich schöner ist. Danach das Kürbis-Chili etwa 5 Minuten köcheln lassen. Danach sollte die Konsistenz nicht mehr suppenhaft, sondern eben ganz Chili sein.

Dazu mache ich gerne einen grünen Salat bzw. Vogerlsalat (wie bei uns in der Steiermark üblich natürlich mit Kernöl) und dazu passt gut ein Stück Brot. Es kann auch Fladenbrot sein.

Guten Appetit!

Kürbissuppe

Kürbissuppe – Perfektes Essen für den Herbst

 Zutaten:

1 kg Kürbis
250 g Birnen
3 EL Butter o. Margarine
Salz, weißer Pfeffer
Saft von 1 Zitrone
Geriebene Muskatnuß
Zucker
½ l Gemüsesuppe
125 g Schlagobers
4 EL geröstete Kürbiskerne

 

Zubereitung

Den Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Birnen schälen, vierteln und die Kerngehäuse entfernen.

Das Fett erhitzen und die Kürbiswürfel darin andünsten. Die Birnenviertel dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Muskat und Zucker würzen. Die Brühe dazugießen und alles zugedeckt etwa 30 Minuten kochen.

Den Kürbis und die Birnen pürieren, Die Sahne schlagen und unterziehen. Die Suppe noch einmal abschmecken und mit Kürbiskernen bestreuen.

 

Mein Tipp:

Gekochte Maroni in der Suppe machen sie zum perfekten Herbst-Essen

Je nach individueller Konsitution, Tagesverfassung, Wetterlage etc. kann die Kürbissuppe durch weitere wärmende oder ausgleichende Gewürze noch verfeinert werden: z.B. mit frischem Koriander, Chili, Thymian oder Rosmarin.

Kürbis wärmt und bewegt das Qi. Damit beugt er Stagnation vor. Deshalb ist er auch genau richtig für den Herbst. Wir sollen noch einmal in Bewegung kommen bevor die Winterruhe eintritt. Die anderen Zutaten sind vornehmlich wärmend und stärkend. So bringen sie uns gut durch den feuchten Herbst und wappnen uns für den Winter durch die Stärkung von Erd- und Metallelement.

Auf in einen richtigen Wohlfühl-Herbst!