Liebstöckl

Liebstöckl (Levisticum officinalis)

Liebstöckl, Maggikraut

Liebstöckl

Beschreibung

Liebstöckl, auch Luststock, Maggikraut oder Gichtstock genannt findet man fast ausschließlich in Küchengärten. Es gibt auch einzelne ausgewilderte Exemplare, aber dies ist eher eine Seltenheit. Optisch kann es zwar mit anderen Doldenblütlern verwechselt werden, doch der Geruch ist unverkennbar. Liebstöckl ist ein Tiefwurzler. Das Kraut kann bis zu 1 m hoch werden.

 

 

 

 

 

MaggikrautVerwendung

Die Blätter und Samen werden vor allem als Würze verwendet, die Wurzeln finden auch als Heilmittel Verwendung.

Am bekanntesten ist Liebstöckl als Suppenwürze, es ist aber ein gutes Gewürz für Menschen, die eine salzarme Diät einhalten sollen, beispielsweise wegen Bluthochdrucks. Liebstöckl gibt eine angenehme Würze, ohne dem Gericht seine eigene Note aufzudrücken. Daher ist es auch gut geeignet für Fleisch, aber auch für Linseneintöpfe, Erdäpfelsuppen etc. Wie Salz wirkt es eher als Geschmacksverstärker.

 

Hildegard von Bingen empfahl es in Kombination mit Brennessel um Schleim aus dem Magen zu beseitigen. Sie empfiehlt auch Kinder mit entzündeten oder geschwollenen Mandeln warme Milch durch die großen hohlen Stängel des Liebstöckl trinken zu lassen.

Als Tee werden vor allem die Wurzeln zum Harntreiben verwendet. Daher sind sie in Nieren- und Blasentees enthalten und werden bei Harnwegsentzündungen und zur Vorbeugung gegen Nierensteine verwendet, sowie therapieunterstützend bei Wassersucht, Gicht und Harnsteinerkrankungen.

Außerdem soll Liebstöckl stärkend auf die Unterleibsorgane, sowie Haut und Nervensystem wirken.

Bei Schmerzen durch Migräne, Menstruation, Rheuma und Gicht nimmt man die pulverisierte Wurzel messerspitzenweise ein und trinkt Wasser nach.

Liebstöckl ist eine Einschleuserpflanze für Eisen. Es verbessert die Eisenaufnahme im Körper.

 

 TCM

Liebstöckl, Blätter, Heilpflanze Liebstöckl, HeilpflanzeLiebstöckl wirkt wärmend auf Leber, Niere, Magen und Dickdarm. Hier wirkt es thermisch wärmend. Somit wirkt es positiv gegen Kälte und Stagnation. Es löst also Verhärtungen und bewegt das Qi. Daher ist es auch das ideale Suppenkraut. Suppen isst man ja auch im Herbst und Winter, wenn man die Wärme gut brauchen kann und die Gefahr von Stagnation am größten ist.

Kultivieren und Sammeln

Die Blätter bzw. das Kraut werden von Frühjahr bis Herbst geerntet, Wurzeln und Samen im Herbst.

Details und Herkunft

Liebstöckl wurde von den Römern von Persien nach Europa gebracht. Erst langsam fand es, wie andere Pflanzen über die Klöster Verbreitung in der europäischen Küche.

Huflattich

Huflattich

Die hilfreiche Wirkung des Huflattichs war schon Hippokrates bekannt. Ein spannendes Detail wenn man Huflattich sucht ist, dass er im Frühjahr erst nur Blüten treibt. Erst wenn diese verblüht sind und sich die Samen (ähnlich wie beim Löwenzahn) verbreiten, treiben die Blätter aus. Man kann Blüten und Blätter auch nur getrennt sammeln. Die Blüten werden von März bis April, die Blätter von Mai bis Juni gesammelt.

Er ist sehr genHuflattich, Heilpflanze, Hustenmittel, Heilmittel, Heilkräuterügsam was den Boden betrifft und wächst daher auch oft an Wegrändern, an Bahndämmen etc. Wichtig ist dem Huflattich ein warmer Standort auf durchlässigem Boden. Daher hat er gern Kiesboden. Der Huflattich wächst bis zu einer Höhe von 30 cm. Die Blätter können mit dem Pestwurz verwechselt werden, bleiben allerdings kleiner als jene des Pestwurz. Eine Verwechslung ist grundsätzlich auch nicht weiter tragisch.

Die lateinische Bezeichnung des Huflattichs ist Tussilago farfara. Diese bedeutet „Hustenvertreiber“.

Er wirkt schleimlösend, mildert den Hustenreiz und ist entzündungshemmend.

In der TCM wird der Huflattich dem Funktionskreislauf Lunge, Dickdarm zugeordnet. Er stärkt das Lungensystem, beruhigt den Geist. Daher wird er auch verwendet um bei Problemen im Lungensystem zu unterstützen, von Halsentzündung und Bronchitis bis Asthma. Auch wird er äußerlich für Hautprobleme verwendet.

Schon Hippokrates verwendete ihn gegen Probleme im Brust- und Lungenbereich. Kräuterpfarrer Kneipp empfahl ihn darüber hinaus auch die ausgedrückten Blätter als Auflage gegen offene Geschwüre. Diese äußerliche Verwendung gegen (entzundene, nässende) Hautprobleme wurde auch weiter übernommen. Auch kann er äußerlich für rheumatische Gelenke verwendet werden.

Neben Schleimstoffen, ätherischen Ölen, Hyperin, Inulin, Mineralstoffen, Salpeter, Saponinen, Tanninen, Taraxasterol, Zink u.v.m. enthält er allerdings auch Pyrrolizidinalkaloide, welche in Verdacht stehen krebserregend zu sein, weshalb er nicht länger als 4 Wochen pro Jahr verwendet werden soll. Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit ist von der Verwendung abzuraten.

Aus dem getrockneten Huflattich (Blüten und Blätter) lässt sich ein Hustentee zum (kurzfristigen)Trinken oder Gurgeln oder Kräuterhonig zubereiten. Die Blätter können auch als Umschlag äußerlich angewendet werden.

Schnuppertage 2015

Schnuppertage 2015: 11.-15.5.

Möchtest Du auch reinschnuppern in die Welt des Wohlfühlens?
Zum zweiten Mal gibt es jetzt Schnuppertage bei be begeistert! Es ist alles wieder ein bisschen anders, doch das Motto lautet wieder: hautnah erleben! Reinkommen, reinschnuppern, ausprobieren, wohlfühlen. Was möchtest Du ausprobieren?

Auch diesmal gibt es ein buntes Schnupper-Programm zu folgenden Themen:
Heilkräuter und Räuchern, gesunde Lebensführung (Ernährung und Pflege), Aura Reading, Feng Shui, Schamanismus.
Schnuppere doch einmal in das Programm:

Das Programm

Salbei, Salbeibüschel, Salbei Blüten, Salbei Workshop

Montag, 11.5. 16 Uhr     Heilkräuter und Räuchern

Einfach reinschauen, reinschnuppern, genießen. Ein Kurz-Workshop zum Ausprobieren. Es werden einige Heilkräuter vorgestellt und Räucherwerk vorgeführt – einfach mitschnuppern! Auch die Duftpflanze des Jahres, der Salbei wird vorgestellt. Er ist nicht so einseitig wie der Salbeitee aus der Kindheit vielleicht vermuten lässt… Die Teilnahme ist kostenlos, doch eine Anmeldung ist wegen der begrenzten Teilnehmerzahl erforderlich. Anmeldung bitte bis 7.5. an hallo@ettrich.at oder 0699/10 435 998.

Ernährung, Gemüse, Lebensführung, Gesundheit, Vitamine

Dienstag, 12.5. 17 Uhr   Gesunde Lebensführung – Ernährung und Pflege

Reinkommen, ausprobieren, wohlfühlen. Ein spannender Nachmittag/Abend für gesundheits-, qualitäts- und umweltbewusste Menschen. Probieren Sie sich durch. Erleben Sie natürliche Möglichkeiten, um Ihr Wohlbefinden zu steigern. Der Schwerpunkt kann hier flexibel nach Interesse der TeinehmerInnen mehr auf die Pflege oder auf die Ernährung gelegt werden. Alternativ gibt es Informationen zur Ernährung nach den Fünf Elementen und natürlichen Möglichkeiten für körperliche Reinigung, Entgiftung und Aufbau innerer Kraft. Essen und Trinken kann das Wohlbefinden stärken bzw. helfen, es zu erhalten. Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl beschränkt. Daher bitte unbedingt anmelden an hallo@ettrich.at oder 0699/10435998.

Aura Reading, Entspannung, Zen, Wohlfühlen

Mittwoch, 13.5.  Aura Reading

An diesem Tag gibt es Schnuppertermine. Wer Aura Reading kennenlernen möchte, findet hier die passende Gelegenheit! Willst Du wissen wie ein Reading Dich unterstützen kann? 30 Min. Mini-Reading für 15 € (inkl. MWSt.) An alle Neugierigen: Vereinbare gleich Deinen Schnuppertermin unter 0699/10 435 998.

Feng Shui, Lo Pan, Kompass

Donnerstag, 14.5. Feng Shui

Auch hier gilt: Kennenlernen ist Trumpf. Hier sprechen wir von individueller Unterstützung. Keine Standard-Schablonen, sondern individuelle Gestaltung des Umfeldes. Daher bereite ich die Termine individuell vor (bitte Geburtsdaten für Terminvereinbarung bereithalten). Bei dem Termin bekommst Du einen kleinen Vorgeschmack wie und wobei Feng Shui Dich unterstützen kann. Die Schnuppertermine dauern ca. 30 Min. 24 € (inkl. MWSt.).

Schamanin mit Vogel

Freitag, 15.5.   Schamanismus

Möchtest Du einen kleinen Einblick bekommen wie eine schamanische Sitzung aussehen kann und wie sie Dich unterstützen kann? Oder möchtest Du Dein Krafttier kennen? Oder willst Du einfach einmal schamanische Techniken hautnah erleben? Dann vereinbare Deinen Schnuppertermin mit 30 Min. für 15 € (inkl. MWSt.) Schnuppertermine gibt es unter 0699/10 435 998 solange der Vorrat reicht.

 

Salbei

Salbei ist als Heilpflanze schon sehr lange bekannt. Bereits in der Antike wurde er für seine reinigende Wirkung geschätzt. Nicht umsonst ist schon sein Name abgeleitet von Lateinischen salvare (heilen) bzw. salvere (gesund sein). Heute weiß man ja auch, dass Salbei sowohl antibakteriell als auch fungizid und antiseptisch wirkt.

 

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Gartensalbei (Salvia oficinalis)

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Salbei. Er ist praktisch auf vielen Erdteilen vertreten (vom peruanischen bis zum russischen Salbei, afrikanischer Räuchersalbei, spanischer Salbei…). Besonders vertreten ist er jedoch im Mittelmeerraum. Aufgrund der unterschiedlichen geographischen Verbreitung sind auch manche Sorten winterhart, andere nicht. Beispielsweise ist unser heimischer Wiesen- und Gartensalbei (salvia officinalis) frostsicher und somit winterhart, der indianische Räuchersalbei, auch weißer Salbei (salvia apiana) allerdings nicht. Ebenso müssen viele der Fruchtsalbei-Arten frostfrei überwintert werden.

Salbei kann sowohl als Heilkraut als auch als Gewürz in der Küche verwendet werden. Doch auch als Räucherwerk wurde Salbei in vielen alten Kulturen verwendet, vor allem für Reinigungs- und Heilrituale.

In der chinesischen Medizin schreibt man ihm tonisierende Wirkung auf den Funktionskreislauf Milz zu. Er wirkt Qi-Stagnation entgegen weil er das Qi bewegt. Außerdem leitet er Feuchtigkeit aus Lunge, Milz, Blase und dem Kopfbereich aus. Zugeordnete Funktionskreisläufe sind Milz und Lunge.

Hildegard von Bingen empfahl die Verwendung von Salbei um schlechte Säfte im Körper zu vermindern, schlechten Atem und bei Lähmungen.

Generell wird Salbei zur Regulierung übermäßiger Schweißabsonderung verwendet und zum Abstillen empfohlen, da er die Milchbildung verringern soll. Unter anderem aus diesem Grund ist auch in der Schwangerschaft und Stillzeit Vorsicht bei der Anwendung geboten.

 

 

Salbei räuchern, Räucherpflanze Salbei

Räuchern: Hierzu werden viele verschiedene Salbeiarten verwendet. Besonders zu erwähnen sind hier der indianische Räuchersalbei, der afrikanische Räuchersalbei, aber auch Gartensalbei wird oft verwendet. Die verschiedensten Arten von Fruchtsalbei finden zunehmend mehr Verwendung, da sie immer häufiger Verbreitung finden.

Speziell ist er natürlich in diesem Jahr prominent, da der Salbei die Duftpflanze des Jahres 2015 ist.

Anwendung: Salbei wird verwendet als Tee, zum Gurgeln bei Halsentzündungen, Blätter gekaut gegen Zahnfleischprobleme oder zum Einlegen bei Zahnspangen gegen Wundscheuern, als ätherisches Öl, zum Räuchern, aber auch als Salbeiwein oder Salbeiessig.

Verwendet werden die Blätter, je nach Verwendung frisch oder getrocknet.

 

Arten von Salbei:

Weißer Salbei: Der indianische Räuchersalbei (salvia apiana) wird bis zu 1.30 m hoch. Er stammt aus dem südlichen Kalifornien und wächst als Strauch, der weiß blüht. Er wird vor allem zu Räucherzwecken verwendet und ist nicht winterhart. Blüten zeigt er von Sommer bis Herbst.

Gartensalbei (salvia officinalis): Die Planze wird ca. 10- 40 cm hoch und ist winterhart, sollte aber trotzdem leicht geschützt werden (z.B. mit Reisig). Der Samen wird zwischen März und Mai ins Frühbeet oder ins Freiland gesät und leicht mit Erde bedeckt. Er keimt nach 7-21 Tagen. Danach werden die Pflanzen in einem Abstand von 35 cm gesetzt. Verwendet werden die frischen oder getrockneten Blätter sowie Triebspitzen. Salbei schätzt keine Staunässe.

Die beliebten Chia Samen stammen übrigens ebenfalls von einer Salbei-Art, dem salvia hispanica

Salbie, salvia oficinalis

Salbeiblüte (salvia oficinalis)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

afrikanischer Räuchersalbei, getrocknete Blätter

afrikanischer Räuchersalbei, getrocknete Blätter

Gartensalbei, salvia officinalis

Gartensalbei (salvia officinalis), getrocknete Blätter und gerebelt

weißer Salbei, salvia apiana

weißer Salbei, getrocknete Blätter

Weißdorn

 

Der WeißdWeißdorn Früchteorn ist ein mittlerweile sehr selten gewordener Strauch, daher ist man oft auf Kultursträucher angewiesen. Er hat weiße Blüten und fällt im Herbst durch seine roten Beeren auf.

Verwendet werden sowohl Blüten als auch Beeren. Sie werden in der Sonne getrocknet. Die Wirkstoffe verflüchtigen sich, daher darf man sie jährlich neu sammeln. Früher nagelte man so viele Zweige in den Stall, wie sich dort Kühe befanden. Weißdorn wurde auch gegen Vampire und Gespenster gepflanzt und bei Schutzritualen verwendet.

Er wird bei Bluthochdruck verwendet, da er gefäßerweiternd wirkt. In der TCM wird er Leber, Lunge, Milz, Magen, Herz und Niere zugeordnet. Die Früchte sind thermisch warm, die Blüten kühl. Weißdorn-Beeren tonisieren das Herz-Qi und nähren Nieren und Herz-Yin. Sie wirken Stagnation im mittleren Erwärmer und im Blut entgegen.

Verwendet wird Weißdorn vornehmlich als Tee, es können aber auch Tinkturen zubereitet werden und es gibt auch Likör. In der Ayurveda verwendet man ein speziell zubereitetes Weißdornwasser als Herztonikum und bei Bauchweh. Die positive Wirkung auf Herz und Gefäße ist in der chinesischen wie in der traditionellen europäischen Medizin gleichermaßen beschrieben. Die Blüten sollen zusätzlich den Geist beruhigen, sowie den inneren Wind. Blüten wie Beeren wirken sich positiv auf Ablagerungen in den Gefäßen aus.

Alles in allem ein schöner Strauch, der sowohl eine Zierde im Garten darstellt als auch gute Dienste in der Hausapotheke leisten kann. Die Beeren die der Mensch nicht braucht, über diese freuen sich die Vögel als nettes Zusatzfutter in Herbst und Winter. Das sollte doch Grund genug sein, diesen in schönen Strauch in heimischen Gärten und an Waldrändern wieder mehr heimisch zu machen, oder?

 

Weißdorn, Heilpflanzen, Früchte

 

 

 

Margerite

Margerite – eine unterschätzte Pflanze

Die Margerite, eine bekannte und noch relativ häufig anzutreffende Heilpflanze. Sie wird heute selten verwendet, doch ist sie durchaus hilfreich.

Margeiten gehören zu den Chrysanthemen. Die Wiesenmargerite trägt daher auch den lateinischen Namen Chrysanthemum leucanthemum

Sie gehört zu den Korbblütlern und wird bis zu 1 m hoch. Sie wächst bevorzugt auf sonnigen Wiesen und hat einzelne weiße Blüten auf hohen Stängeln. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Oktober.

Verwendet werden ausschließlich die Blütenköpfchen.

Die Margerite wirkt beruhigend auf gereizte Schleimhäute.

Sie wird wenig verwendet, obwohl sie als Krampflöser bei Darmkoliken und Menstruationsbeschwerden nützlich sein kann. Ebenso wirkt sie beruhigend bei Husten und Asthma.

Verwendet wird die Margerite vorwiegend als Tee, aber auch als Essenz nach Dr. Bach werden ihr hervorragende Wirkungen als Stimmungsaufheller  zugeschrieben und sie soll Wunder wirken wenn es darum geht Harmonie herzustellen.

 

Melisse

Erste grüne Blätter zeigt sie auch jetzt schon, Anfang März.

Die Melisse, die Duftpflanze des Jahres 2014 ist ein Lippenblütler und wohl nicht zufällig die Duftpflanze dieses Jahres, denn auch was die Qualität des Jahres 2014 anbelangt halte ich sie für empfehlenswert, um eventuelle Herausforderungen dieses Jahres leichter anzunehmen. Sie ist also nicht nur um ihres Duftes willen wertvoll und auch nicht nur als Öl verwendbar.

Sie stammt aus dem Mittelmeerraum und wurde von arabischen Ärzten über Spanien nach Europa gebracht, wo sie zunächst über die Klostergärten Verbreitung fand.

Weitere verbreitete Namen für die Melisse sind Zitronenmelisse, Bienenfang, Nierenkraut, Darmdichtkraut, Frauenkraut, Gartenmelisse, Zitronenkraut, Herzkraut, Honigblume, Nervenkräutl, Pfaffenkraut, Riechnessel und Mutterwurz.

Sie hat weiße Blüten und wird bis zu 80 cm hoch. Zur Verwendung eignen sich die Blätter. Diese werden frisch sowohl zu Obstsalaten, Joghurt, Frischkäse und Tees verarbeitet, aber auch für Entspannungsbäder verwendet. Im getrockneten Zustand werden sie ebenfalls für Tees verwendet. Darüber hinaus findet die Melisse natürlich Verwendung im bekannten Melissengeist, aber auch als Elixier und Sirup wird sie gerne angewendet. Melissenessig wird ebenso verwendet und es gibt auch Einreibungen, die bei rheumatischen Schmerzen für Erleichterung sorgen sollen. Es gibt auch Melissenöl, welches allerdings kaum in reiner Form erhältlich und sehr teuer ist, da es schwer zu gewinnen ist.

Der Anwendungsbereich erstreckt sich von Herzbeschwerden mit Engegefühl, hohem Blutdruck, nervösen Magen-Darm Beschwerden mit Krämpfen sowie Unruhe und Einschlafstörungen bis Reizbarkeit, Ängstlichkeit, Nervosität. Darüber hinaus wird sie auch für seitliche Migräneschmerzen, bei Gastritis und für Fieberblasen verwendet. Generell kann man sagen das die Melisse entspannend wirkt, weshalb sie auch in Entspannungstees und –bädern oft eingesetzt wird. Darüber hinaus gilt die Melisse als Einschleuserpflanze für Kalium

In der chinesischen Medizin wird die Melisse Herz, Leber und Magen zugeordnet und ist thermisch kühlend.

Somit eignet sie sich gut um die oft wechselnden Beschwerden, welche im Jahr 2014 auftreten können im Griff zu haben.

Geerntet werden die Blätter vor der Blüte.