Christmas Shopaholic

Sophie Kinsella

Christmas Shopaholic ist Weihnachten chaotisch. Vermutlich ein typischer Kinsella-Roman.

Was gehört zum Rezept? Viel Chaos, viel Drama, viel Stress, inklusive dem typischen WhatsApp-Chaos. Für alle die jetzt vor Weihnachten noch eine Dröhnung Weihnachts-Wahnsinn benötigen.

Christmas Shopaholic hintenBecky Brandon (geborene Bloomwood), lebt in einem Vorort von London mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter. Dann bekommt sie den Auftrag, das Weihnachtsfest auszurichten. Und damit sind Hektik und Chaos vorprogrammiert. Dafür ist Becky die absolute Expertin. Egal ob der Kuchen für die Geburtstagsparty der Tochter, das Essen für die Feier, die Sonderwünsche der Familie und Freunde oder das Weihnachtsgeschenk für ihren Mann, für das sie schon mal sämtliche Jahrhundertelange Traditionen eines der ältesten, traditionellsten Männer-Clubs Londons auf den Kopf stellt. Gleichzeitig ist sie sehr sympathisch, wenn sie das mühsam für die Aufführung der Tochter geschneiderte Kostüm einem anderen Kind zur Verfügung stellt, weil dessen Mutter gerade unter ihrer Trennung von ihrem Mann leidet. Natürlich nicht, ohne für ihre Tochter ein anderes zu improvisieren.

Improvisiert wird laufend. Dies zieht sich gemeinsam mit Verwirrung, Sonderwünschen und Shopping-Exzessen wie ein roter Faden durch die Geschichte.

Alles in allem eine chaotische, stressige, kreative, revolutionäre Weihnachtsgeschichte. Komplett wird das Ganze mit dem obligatorischen Happy End. Denn, so viel sei verraten, letztendlich wird Weihnachten absolut perfekt, inklusive Familienzuwachs.

Es werden auch alle Vorurteile bedient, denn Beckys Familien- und Freundeskreis sind alle Typen vertreten. Da sind die Eltern in der späten gemeinschaftlichen Midlife-Crisis, die hochherrschaftliche Freundin und Arbeitgeberin, die Super-Alternative Schwester, die Nachhaltigkeit und Alternativ auf die Spitze treibt. Doch letztlich sind sich auch alle einig: Zu Weihnachten zählen Geschenke und das Essen nicht halb so viel wie die Menschen, mit denen man sich umgibt.

Kurz und gut: Viel Verwirrung und Sonderwünsche, viel Shopping, viel Chaos, viel Missverständnisse und viel Kreativität der Hauptdarstellerin mit einem fulminös perfekten Weihnachtsfest als Happy End mit allen Elementen einer glücklichen Familie, die zu diesem Weihnachtsfest noch um zwei adoptierte Mitglieder wächst (der adoptierte Sohn der Schwester Jess und der Hamster der Tochter Minnie)

Fazit: Gute vorweihnachtliche Unterhaltung für entspannte Menschen, denn Hektik gibt es in der Geschichte genug.