Lavendel (Lavandula angustofolia = lavandula officinalis)

 

Arzneiname:

Lavandulae flos

 Beschreibung:

Lavendel ist die Duftpflanze des Jahres 2016.

 TCM:

Lavendel wirkt kühlend und ist Leber, Magen und Herz zugeordnet. Lavendel klärt Hitze und löst Qi-Blockaden.

Verwendung:

Lavendel, Pflanzenportrait LavendelVerwendet werden die Blüten der Pflanze, gesammelt während der Blütezeit im Juli und August.

Lavendel wurde im Mai den Hühnern ins Futter gemischt, um sie gesund zu halten.

Schon im alten Ägypten wurde Lavendel zur Einbalsamierung verwendet.

Lavendel wirkt beruhigend, krampflösend, durchblutungsfördernd, schmerzlindernd und desinfizierend.

Lavendel wirkt ausgleichend, hilft Menschen mit niedrigem Blutdruck zur Aktivierung, gestressten Menschen hilft er beim Entspannen. Daher gilt er auch als hilfreich beim Einschlafen.

Lavendel kann man für Bäder verwenden, er kann aber auch als ätherisches Öl, als Lavendeltinktur, Lavendelsirup, Marmelade -essig oder Tee Anwendung finden.

Darüber hinaus ist Lavendel hilfreich, um Motten im Kleiderschrank vorzubeugen. Ein Lavendelkissen kann wegen der entspannenden Wirkung zum Einschlafen positiv sein, dies wirkt sich darüber hinaus allerdings auch positiv aus, weil es auch Staubmilben abschreckt. Auch soll Lavendel bei Gelsen unbeliebt sein, weshalb man Lavendelöl auf unbedeckte Hautstellen auftragen soll, will man einen ungestörten Abend im Freien genießen. Doch auch in der Nähe von Lavendelpflanzen zu sitzen hilft.

Lavendeltinktur ist hilfreich zum Einreiben bei rheumatischen Schmerzen. Tropfenweise in Getränke gemischt, hilft sie gegen Vergesslichkeit.

Lavendelöl kann die Wundheilung bei Verbrennungen und kleinen Verletzungen unterstützen.

Kultivieren

Lavendelpflanzen lieben die Sonne, sind sonst aber recht anspruchslos. Lediglich Staunässe mögen die Pflanzen nicht. Damit der Lavendel schön bleibt, ist ein regelmäßiger Rückschnitt nötig. Am besten schneidet man nach der Blüte die Triebe um ein Drittel zurück. Blüten abschneiden, die grünen Teile bleiben dabei aber großteils erhalten. Nach dem Frost im Frühjahr wird der Stock nochmals um ca. 2/3 zurückgeschnitten, damit der Stock nicht auseinanderfällt und nicht zu stark verholzt, denn die verholzten Teile treiben schwer wieder aus.